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Cham macht vor, wie Zukunft gebaut wird

Die Chamer Papieri ist längst mehr als ein Quartier – sie ist ein Symbol für nachhaltiges Denken und modernes Leben. Nun trägt Cham Swiss Properties den Chamer Pioniergeist in die ganze Schweiz hinaus: nach Winterthur, Pratteln, in die Westschweiz und darüber hinaus. Die beispielhafte Entwicklung mit dem zukunftsträchtigen Energiesystem der Papieri Cham findet nun national Nachahmung.


Cham macht vor, wie Zukunft gebaut wird
100 % CO2-frei, «Blaupause» Papieri-Energiesystem: Hier wird Strom mit Wasserkraft und Photovoltaik produziert.

Was in Cham begann, wird künftig schweizweit umgesetzt. Seit der Fusion der Cham Group mit der Ina Invest diesen Frühling heisst die neue Immobiliengesellschaft Cham Swiss Properties AG – mit Sitz, Herz und Ursprung in Cham. Unter der Leitung des bewährten Führungsteams um CEO Thomas Aebischer entwickelt das Unternehmen heute nicht nur das Vorzeigeprojekt Papieri Cham, sondern auch bedeutende Projekte wie das 100 m hohe Hochhaus Rocket-Tigerli für die Lok­stadt in Winterthur oder den neu entstehenden Stadtteil Bredella in Pratteln. Cham wird damit zu einem Namen in der ganzen Schweiz – ein Synonym für nachhaltige Stadtentwicklung und moderne Lebensqualität.
An der Lorze, wo einst Papier produziert wurde, entsteht heute ein beispielhafter, klimaneutraler Ortsteil mit rund 1000 Wohnungen und ebenso vielen Arbeitsplätzen. Die Papieri verbindet denkmalgeschütztes industrielles Erbe mit zukunftsträchtiger Architektur und nachhaltiger Technologie und zeigt, wie sich Mensch, Natur und Technik vereinen lassen. Die Bauherrin Cham Swiss Properties setzt sich aktiv für zusätzlichen Wohnraum ein und stellt die lokale Verankerung bei der Wohnungsvergabe ins Zentrum: Wer aus Cham kommt, hat Vorrang – besonders bei preisgünstigen Wohnungen.

Beispielshafte nachhaltige Energieversorgung
Das unsichtbare Herzstück ist das zukunftsweisende Energiesystem, das die Papieri zum Vorreiterquartier in Sachen Nachhaltigkeit macht: Wärme und Kälte stammen aus Erdsonden und dem Wasser der Lorze, Strom wird mit Photovoltaik und Wasserkraftwerk direkt vor Ort produziert – sauber, digital gesteuert und vollständig fossilfrei. Für diese Innovationskraft wurde die Papieri 2024 mit dem Watt d’Or des Bundesamts für Energie ausgezeichnet. Aber auch Mobilität denkt die Papieri in diesem Zusammenhang neu: Bis zu 400 Elektro-Parkplätze und ins Arealnetz integrierte Ladestationen, die bidirektionales Laden ermöglichen, ebnen den Weg zur Elektromobilität und zur Nutzung von Autobatterien als Energiespeicher. Ein intelligentes Lastmanagement regelt Produzenten, Bezüger und Speicher wie Wärmepumpen, Ladestationen und Lüftungen, um Spitzen auszugleichen und Ressourcen optimal einzusetzen.

CEO Thomas Aebischer führt Gemeindevertreter aus Pratteln durch die Papieri.
CEO Thomas Aebischer führt Gemeindevertreter aus Pratteln durch die Papieri.

Cham inspiriert die Schweiz
Die Entwicklung der Papieri wird nicht nur im Kanton mit Interesse verfolgt. Auch Delegationen aus anderen Städten klopfen immer wieder an die Tür, um mit eigenen Augen zu sehen, was in Cham gelungen ist. Im Sommer empfing die Papieri exemplarisch zusammen mit Chamer Gemeindevertretern Vertreter der Gemeinde Pratteln – angeführt von Gemeindepräsident Stephan Burgunder. Sie wollten sich in Cham für das Pratteler Bredella-Areal inspirieren lassen, das jetzt ebenfalls im Eigentum der Chamer Immobiliengesellschaft ist. Gemeinsam liessen sie sich von Thomas Aebischer, CEO der Cham Swiss Properties, und seinen Geschäftsleitungskollegen durch das Areal führen. Zwischen alten Backsteinmauern, modernen Neubauten und glitzerndem Lorzenwasser entstand ein reger Austausch: Wie kann ein Industrieareal zu einem lebendigen Stadtquartier werden? Wie gelingt der Spagat zwischen Geschichte, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit? Die Antworten darauf werden in der Papieri Cham sichtbar. «Man spürt, dass hier mehr als nur gebaut wird», meinte Jan Tanner, Geschäftsleiter des Areals Bredella in Pratteln beim Rundgang. «Hier entsteht Leben, hier wächst Gemeinschaft – pure Inspiration für die Entwicklung eines neuen Quartiers.» Und tatsächlich: Cham und Pratteln haben einige 
Gemeinsamkeiten. Beide Gemeinden sind ähnlich gross – rund 17 000 bis 18 000 Einwohnerinnen und Einwohner – und beide wandeln ehemalige Industrieflächen um zu modernen Quartieren mit ähnlicher Fläche. In Pratteln ist das Bredella, ein neues Stadtviertel direkt am Bahnhof, das in den kommenden Jahren mit viel Herzblut und Know-how der Cham Swiss Properties entstehen wird. Chams Gemeindepräsident Georges Helfenstein freut sich, dass die Erfahrungen in Cham auch weit über die Gemeindegrenzen hinaus Wirkung entfalten, und Thomas Aebischer ergänzt: «Basis einer guten Quartiersentwicklung ist immer eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den lokalen Behördenvertretern.»

Cham kann stolz sein
Was einst als Vision auf dem Papier begann, ist heute gelebte Realität – und dient nun als Blaupause für neue Stadtquartiere in der Schweiz. Die Papieri Cham ist nicht nur ein Stück Baukunst, sie ist ein Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Weitblick, Nachhaltigkeit und lokale Verwurzelung zusammenkommen. Für die Chomerinnen und Chomer heisst das: Ihr Zuhause ist Vorbild geworden. Städte und Gemeinden in der ganzen Schweiz schauen nach Cham, um zu lernen, wie man Zukunft baut – nachhaltig und lebenswert. Oder, wie es ein Besucher aus Winterthur sagte: «Cham zeigt uns, dass Fortschritt nicht laut sein muss. Er kann auch leise rauschen – wie die Lorze.»

Pratteln und Cham: Der Austausch mit und zwischen den Behördenvertreten ist äusserst wichtig.
Pratteln und Cham: Der Austausch mit und zwischen den Behördenvertreten ist äusserst wichtig.
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