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Durch die fünfte Wand

Claudia Kienzler ist Prinzipalin in ihrem Varieté Caleidoskop. Sie macht viel Organisatorisches, damit es für uns enorm lustig, poetisch und magisch wird.


Durch die fünfte Wand

Claudia Kienzler, was macht eine Prinzipalin?

Schaffe (lacht). Ich trage die Verantwortung für den Betrieb, bin das Büro, die Finanzen, beantrage Bewilligungen und mache viel Koordinationsarbeit. Organisatorisches Zeugs halt.

Also das Gegenteil von dem, was wir mit Varieté verbinden.

Ja, möglicherweise. Das braucht es, damit die Leute bei uns dann 3 bis 4 Stunden abtauchen und sich von der Magie überraschen lassen können.

Zu der Sie ja auch selber beitragen.

Natürlich! Während des Programms schauspielere ich, spiele Geige und diverse weitere Instrumente. Als klassisch ausgebildete Geigerin pocht mein Herz für die Bühne. Ich bin aber auch die Gastgeberin, die dazu beiträgt, dass wir jeden Abend mit unserem Publikum zu einer kleinen Familie werden. Wir pflegen diese Nähe, bei uns gibt es keine fünfte Wand.

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Fünfte Wand?

Ich sag das so, weil wir unsere Gäste umspielen. Wir durchbrechen nicht nur die vierte Wand zum Publikum, sondern eben auch die fünfte. Bei uns sitzen die Gäste mittendrin, alles passiert überall.

Das wird bei Chomedy anders, oder?

Das wird tatsächlich eine Herausforderung (lacht). Aber ich komme nicht alleine, sondern mit «Hitsch». In unserem Duo treffen Musik, Spiel, Artistik und Komik aufein­ander.

variete-caleidoskop.ch

CHOMEDY – MANEGEFREI
Mit Marc Haller, Claudia Kienzler und Christoph Spielmann
Do, 11. Dezember 2025
Cham, Lorzensaal
Infos unter: chomedy.ch