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Linde-Schüür, Steinhausen
Neueröffnung mit viel frischem Wind

Darauf hat Steinhausen lange gewartet: Rund fünf Jahre ist es her, dass mit der «Ustrinkete» das alte Gasthaus zur Linde schloss. Jetzt bereitet sich die «Linde-Schüür», eingebettet in das neue Lindenpark-Quartier, auf ihre Eröffnung vor. Offizieller Start ist am 1. November. 


Neueröffnung mit viel frischem Wind
Die neue «Linde-Schüür», eingebettet ins moderne Lindenpark-Quartier.

Funken der Begeisterung fliegen, wenn Jonas Kirchhofer aus Luzern die Zukunft in seinem ersten eigenen Betrieb skizziert. Gastgeber will er sein, der qualifizierte Chefkoch mit einem Sack voller Erfahrung aus Betrieben wie der «Villa Honegg» in Ennetbürgen oder dem «Hergiswald» nahe Kriens. Einer, der seine Gäste mit einem harmonischen Ambiente und bester Qualität so verwöhnt, dass sie gern wiederkommen. Dafür wirft er all sein Können, seine Kreativität und seine Leidenschaft in die Waagschale. Und der Ort, an dem seine Träume wahr werden sollen, ist die «Linde-Schüür» in Steinhausen.


Harmonische Verbindung
Bis zur offiziellen Eröffnung am 1. November ist noch viel zu tun. Der L-förmige Gastraum im Parterre mit seiner riesigen Fensterfront vermittelt eine grossartige Atmosphäre: offenliegende Fachwerkbalken mit weissen Füllungen, terrakottafarbene Wände und eine spannende Deckenverkleidung, auch mit Fassdauben – hier verbinden sich Geschichte und Moderne. Dafür sind Elemente der zurückgebauten alten Scheune integriert worden. Daneben findet ein Teil der Einrichtung der alten «Linde», aufgefrischt und mit Neuem kombiniert, wieder Verwendung.
Auch als Gastgeber will Kirchhofer Tradition und Innovation miteinander verknüpfen: in der Betreuung seiner Kundschaft ebenso wie mit seinen Angeboten. Während im Gastraum im Tenn und in der Trotte noch einiges zu tun bleibt, ist die Küche im ehemaligen Stall bereits einsatzfähig. Durch drei grosse, verglaste Bogenfenster, vormals der Platz der Futterkrippen, erhalten die Gäste Einblick. Wenn einmal alles rundläuft, kann Kirchhofer hier an Ruhetagen Kochkurse geben oder sein Catering-Angebot wieder aufnehmen.

Viel Holz in der Gestaltung, kombiniert  mit moderner Technik – der Bankettsaal.
Viel Holz in der Gestaltung, kombiniert mit moderner Technik – der Bankettsaal.

Speisen-Philosophie
Was die Gäste erwartet, verrät schon heute ein Blick auf die Website. Die Speisekarte der Eröffnungssaison lässt das Wasser im Munde zusammenlaufen. Das Credo über allem: «Unsere Gerichte sind mit Liebe zubereitet – ehrlich, hausgemacht und mit Respekt vor der Natur.» Das heisst vor allem saisonale und möglichst regionale Produkte und Fleisch aus artgerechter Haltung, wie der Chefkoch erklärt. Dabei soll das Angebot breit sein, auf hohem Standard gekocht und doch bezahlbar, eben «ehrliche Küche». 
Neben der À-la-Carte-Auswahl von Apéro bis Dessert, die hochwertige Fleisch- und Fischangebote sowie vegetarische Gerichte umfasst, lädt der Gastgeber seine Besucher:innen zu einem Menu surprise ein. «Ich möchte meine Gäste ermutigen, etwas Neues zu probieren. Sagen Sie uns, was Sie nicht mögen, und wir zaubern Ihnen aus den aktuell frischesten Zutaten des Tages ein Drei- oder Fünfgangmenu höchster Qualität.» Ein solches Menu ist spannend für die Gäste und gibt seinem Küchenchef die Chance, sein ganzes Können aufzubieten. Dabei dürfte auch der mit Holz befeuerte Grill in der Küche eine Rolle spielen – für Fleisch, Gemüse und exzellenten Lachs von einem Händler seines Vertrauens aus Schottland.

Ein Raum voller Möglichkeiten
Der hohe Standard könnte auch für Firmenanlässe inte­ressant sein. Für diese Gelegenheiten bietet die neue «Linde-Schüür» etwas Besonderes: ihren Bankettsaal im ersten Stock mit seinem offenen Heuboden. Hier ist ein Schmuckstück für eine vielseitige Nutzung entstanden. Ein Bankett für rund 100 Personen mit 7-Gang-Gala­menu? Das ist ebenso umsetzbar wie eine Tagung mithilfe moderner Technik, verschieden grosse Geburtstagsfeste, bunte Vereinstreffen oder eine Kleinkunstveranstaltung mit Konzertbestuhlung für etwa 120 Gäste. «Ich bin bereits mit der Gemeinde im Gespräch», verrät Jonas Kirchhofer. Hier könnte mitten im Dorf ein zweites kleines Kulturzentrum für Veranstaltungen im feinen Rahmen entstehen. Die Ideen, die «Linde-Schüür» zu einem besonderen Treffpunkt zu machen, gehen Kirchhofer so schnell nicht aus.
Der Bankettsaal bietet auch das perfekte, stilvolle Ambiente für das grosse Sonntagsbrunch-Buffet mit seinen vielfältigen Köstlichkeiten. Immer am ersten Sonntag im Monat freut sich das Team der «Linde-Schüür» zwischen 9.30 und 13.30 Uhr darauf, den Gästen mit warmen und kalten Spezialitäten einen Beitrag zu einem entspannten Sonntag zu leisten.

Eigentümer Viktor Jans mit dem neuen Gastgeber der «Linden-Schüür», Jonas Kirchhofer
Eigentümer Viktor Jans mit dem neuen Gastgeber der «Linden-Schüür», Jonas Kirchhofer
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Ganzjährig attraktiv
Im kommenden Jahr bekommt auch der grosszügige Garten mit 60 Plätzen seinen ersten Auftritt. Eingerahmt durch Gebäude und geschützt vor Strassenlärm, erwartet der Platz am Rande des Lindenpark-Quartiers seine Gäste mit einer besonderen Attraktion: einem hergerichteten alten Sickerbrunnen, der zu einem Bierbrunnen ergänzt wurde. Sein Pendant für den Innenraum ist eine alte Mostpresse, ein kleiner Gruss aus der Vergangenheit.

Treffpunkt für alle 
Neben allen Möglichkeiten bleibt die Basis das Wichtigste: Die «Linde-Schüür» soll ein Ort für alle sein. Sie öffnet schon morgens um 9.30 Uhr, um die ersten Gäste mit Kaffee und Gipfeli für einen Morgenschwatz unter Freunden willkommen zu heissen. Jasser sind so willkommen wie Leseratten, die sich genüsslich mit ihrer Zeitung oder einem Buch hier einrichten. Mittags geniessen Handwerker ebenso ihre Mittagspause wie Geschäftsleute einen Businesslunch. Geöffnet von Donnertag bis Montag, von 9.30 Uhr bis Mitternacht, ergeben sich reichlich Gelegenheiten für spontane und geplante Besuche.

Personal mit Herzblut gesucht
Öffnungszeiten beeinflussen die Arbeitszeiten. Kirchhofer ist als Berufsbildner nah am Nachwuchs und versucht, mit innovativen Lösungen und guter Teamdynamik junges Personal zu gewinnen. «Ich möchte den Gastroberufen neues Leben einhauchen», erklärt Kirchhofer im Gespräch seinen Ansatz. «Mein Team soll wissen und spüren, wie bereichernd es ist, in der Gastronomie zu arbeiten.» Dass der Job anspruchsvoll bleibt, ist ihm klar. Doch wo er mit neuen Ideen und besserer Organisation den Beruf attraktiver machen kann, sucht er nach Lösungen. So ist es ihm bereits gelungen, einen Grossteil seines Teams für Küche und Service zu verpflichten. «Ich trete an mit einem hoch qualifizierten und motivierten Team, mit dem ganz viel möglich ist.»
Wer die Eröffnung kaum erwarten kann, kann schon heute auf der Website einen Platz für seinen ersten Besuch reservieren. Das Team wird sich freuen. 

Reservationen ab sofort unter: linde-schüür.ch